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Vorsicht! Diese Kommentare zum Zeitgeschehen und zu gesellschaftlichen Entwicklungen stehen immer öfter im Widerspruch zum Mainstream unserer Medienwelt. Aber sicher regt es dazu an, manche Meinungen und Meldungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu hinterfragen.

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Die neuesten Artikel von ef-magazin.de

09.09.2010 00:02
Gleichstellung: Genderpropaganda auf der IFA

Komm, mach MINT

von Ronald Gläser

Wir brauchen in Deutschland mehr Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker. Diese vier Bereiche werden als Mint-Berufe bezeichnet. Thilo Sarrazin schreibt in seinem Buch: ?Im internationalen Vergleich hat Deutschland die mit Abstand niedrigste Quote an Hochschulabsolventen und vor allem die niedrigste Quote an Mint-Absolventen. Dies sei ?besorgniserregend?.

Diese Entwicklung im Hinterkopf besuchte ich gerade die Internationale Funkausstellung. Dort habe ich folgende Beobachtung gemacht: An einem Stand des Haushaltsgeräteherstellers Vorwerk wurde ein stromsparendes Haus gezeigt. An verschiedenen Stationen wurde gezeigt, wie Energie eingespart werden kann. Hier ein moderner Heizungskeller, dort ein supermodernes Elektroauto, ein schicker Flitzer, der mit Strom aufgeladen statt mit Benzin betankt wird. Es durfte nur angeschaut werden. Reinsetzen war nicht erlaubt.

Als ich zu diesem Stand kam, waren dort auch die Schüler einer zehnten Klasse versammelt. Eine Vorwerk-Mitarbeiterin erklärte den Pennälern, was Energieeffizienz bedeutet. Die Mädchen hatten sich gelangweilt hingesetzt. Die Jungs drängelten mit großen Augen um das Auto. Sie drückten solange ihre Nase gegen die Scheibe, bis die Alarmanlage losging und ein Standmitarbeiter kommen musste. Die Lehrerin war genervt.

Ein paar Meter weiter war ein Stand des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Der Branchenverband verteilte eine Vielzahl von Heften, die sich einem feministischen Anliegen widmen: Wir brauchen mehr Frauen in den Mint-Berufen. ?Ich werde Informatikerin? hieß eine Broschüre der Bundesregierung. Eine andere vom Arbeitsamt trägt den Titel ?Abi female: Frauenpower?. Dazu eine Einladung für Mädchen zu einem ?Workshop? von der Europäischen Union und und und.

Die Stoßrichtung ist klar. Der Staat will unbedingt mehr Mädchen in naturwissenschaftlichen ...

08.09.2010 18:45
Vermögenssteuer: Im Zeichen des Klassenkampfs

Budgetsanierung in Österreich

von Andreas Tögel

Im Zuge der Krisenbewältigung sind die wirtschaftspolitisch maßgeblichen Akteure derzeit weltweit damit beschäftigt, die Untauglichkeit keynesianischer Stimuluskonzepte neuerlich nachzuweisen, was ? ohne die Begeisterung der politischen Klasse für diesen kostspieligen Unfug auch nur im geringsten zu dämpfen ? seit Roosevelts ?New Deal? schon vielfach geglückt ist. Legt man in den USA und Japan den Schwerpunkt aber eher darauf, Nachfragebelebung zu simulieren und bei dieser Gelegenheit die Landschaft unter Einsatz frisch gedruckten Geldes (d. h. mittels hemmungsloser Ausdehnung der Staatsschulden) zuzubetonieren, stehen in Euroland eher orthodox sozialistische Umverteilungsstrategien zur ?gerechten?, also gleichen Verteilung des Mangels im Vordergrund.

Österreich bildet in dieser Hinsicht ein schönes Beispiel: Um das völlig entgleiste Staatsbudget zu sanieren, darf, dem nachfragorientierten volkswirtschaftstheoretischen Mainstream folgend, ausgabenseitig keinesfalls gehandelt werden ? zumindest nicht in Richtung Einsparung (unter Einbeziehung aller trickreich aus dem Budget reklamierten Schulden ? wie etwa jener der ASFINAG oder der ÖBB ? beträgt der Gesamtsaldo runde 90 Prozent des BIP). Eine effizientere Organisation der Verwaltungsstrukturen etwa, wodurch viele Milliarden zu holen wären und worüber in einem ?Verfassungskonvent? seit Jahren ergebnislos palavert wird, scheitert am Veto der Landeshauptleute ebenso wie an der an die besten Tage des Stalinismus erinnernden Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes. An eine Kürzung von Subventionen, beispielsweise beim Wohnungsbau oder bei den sagenhaft unwirtschaftlich geführten landwirtschaftlichen Kolchosen, ist dank mächtiger Interessenvertretungen hier wie dort keinesfalls zu denken. Einsparungen bei notorisch defizitären Staatsbetrieben, etwa dem Milliardengrab der Bundesbahnen oder im Gesundheitswesen (wo kostenintensive Doppelgleisigkeiten die unschöne Regel bilden) sind aus ?sozialen Gründen? absolut ausgeschlossen.

Bleiben folgerichtig nur einnahmenseitige Maßnahmen übrig ? und ...

08.09.2010 15:00
Energiekonzept: Merkels Meisterwerk an Destruktion

Eine technisch nicht umsetzbare CO2-Planwirtschaftswelt

von Hanna Thiele

?Zur Durchsetzung des Sozialismus in kapitalistischen Ländern bedarf es nur, deren Energieversorgung zu stören?, stellte Lenin einmal scharfsinnig fest.

Monatelang wurde die Öffentlichkeit abgelenkt mit dem Kasperle-Theater um die Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken, damit nicht bemerkt wird, um was es in Wirklichkeit geht. Es geht um einen Anschlag auf unsere funktionierende Stromversorgung, einen Anschlag auf die freie Wirtschaft, um den Rückbau verfassungsgarantierter Bürgerrechte. Kurz: Es geht um ein getarntes Demokratie-Abwrackprogramm.

Minister Röttgen durfte den Watschenmann abgeben, auf den man ordentlich draufhauen darf, er wird wissen, dass er dafür ?belohnt? wird im Merkel-Reich. Derweil konnte Frau Merkel die Unschuld vom Lande spielen, die auf ?Lernreise? geht, um dann im Streit zwischen Brüderle und Röttgen, Wirtschaftsverbänden, Stromversorgern und der Kaste der Erneuerbaren göttergleich einzuschweben als Deus ex machina zur Lösung des Konfliktes.

Frau Merkel ist aber nicht die ?Unschuld vom Lande?. Sie selber war es, die die bis dahin sichere und preiswerte deutsche Stromversorgung gründlich verfahren hat. Und die FDP war ihr von Anfang an ein williger Helfer. Im November 1994 trat Merkel ihr Amt als Umweltministerin im Kabinett Kohl an. CO2 wurde ihr Schwerpunktthema. Merkel tat alles, die EU auf das Klimaschutzgleis zu setzen. Schon im Jahre 1996 forderte sie CO2-Energiesteuern, auch auf Treibstoff und gewerblichen Luftverkehr.

Bereits Februar 1997 sprach sie davon, dass 50 Prozent der gesamten Energieversorgung ? also nicht nur Strom ? aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden könnten. Sie sprach von ?Markt?, für dessen Entwicklung die nötigen Gesetze und Rahmenbedingungen zu schaffen wären und meinte von Anfang an ?Plan ...

08.09.2010 12:30
Aktuelle Nachricht ? CDU: Ausgeschlossener Stadtkewitz will neue Partei gründen

Wird Sarrazin nach einem SPD-Rauswurf doch mitmachen?

von Redaktion eigentümlich frei

(ef-DS) René Stadtkewitz, Jahrgang 1965, saß seit 2001 und bis gestern für die CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Er ist auch stellvertretender Bundesvorsitzender der islamkritischen Bürgerbewegung ?Pax Europa? und hatte sich entsprechend als einer der wenigen CDU-Mitglieder nicht nur unter vorgehaltener Hand positiv über die ?kruden Thesen? (?Spiegel? und zahlreiche andere Qualitätsmedien) von Thilo Sarrazin geäußert. Für den 2. Oktober diesen Jahres hatte er den erfolgreichen (15,5 Prozent bei der Parlamentswahl 2010) niederländischen Islamkritiker und Chef der ansonsten programmatisch eher sozialliberalen PVV (Partei für die Freiheit) nach Berlin eingeladen.

Nachdem Stadtkewitz sich geweigert hatte, die Einladung an Wilders zurückziehen, beschloss der Berliner CDU-Vorstand gestern mit 27 gegen 5 Stimmen und 2 Enthaltungen den Ausschluss des Abweichlers von der Fraktion.

Nun will der ?umstrittene? (?Tagesspiegel? und andere Qualitätsmedien) René Stadtkewitz eine neue Partei gründen. In einem offenen Brief an die CDU hatte er bereits früher geschrieben, dass es um die Frage gehe ?welche Kraft wir noch haben, die Werte unserer christlich-jüdischen Kultur in allen Gebieten der Stadt ausnahmslos zur Geltung zu bringen?. Gegenüber dem islamkritischen und mittlerweile größten europäischen Politik-Blog ?Politically Incorrect? hat Stadtkewitz mitgeteilt, dass er am kommenden Freitag auf einer Pressekonferenz die Gründung einer neuen Partei bekannt geben wird. Nach Angaben des ?Hamburger Abendblatts? würde Stadtkewitz die neue Partei am liebsten mit Thilo Sarrazin zusammen gründen. Sarrazin hatte jedoch stets betont, dass er weiterhin innerhalb der SPD wirken möchte und dass er Parteineugründungen gegenüber sehr skeptisch eingestellt ist.

Das Potenzial für eine neue ?Sarrazin-Partei? würde einer Emnid-Umfrage zufolge bei ...

08.09.2010 12:29
Geschlechterdebatte: Redeverbote wie in der DDR

Neues Buch enthüllt Lügen und Tabus einer ideologisch geführten Debatte

von Arne Hoffmann

Derzeit scheint es pro Jahr mindestens ein Buch zu geben, das die männerpolitische Debatte entscheidend voranbringt. War es 2008 Professor Walter Hollsteins "Was vom Manne übrig blieb" und 2009 die von Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla herausgegebene Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer", überzeugt in diesem Jahr Dr. Matthias Stiehler mit "Der Männerversteher" (Beck-Verlag, 12,95 Euro). Sein Buch liefert den Schlüssel dafür zu begreifen, warum die Geschlechterdebatte so geführt wird, wie es gegenwärtig der Fall ist. Als Mitbegründer des bundesweiten Netzwerks Männergesundheit sowie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit ist Stiehler ein ausgewiesener Experte und weiß, wovon er spricht. Viele seiner Erkenntnisse entspringen zahlreichen Gesprächen mit Männern in Beratungen, Gruppengesprächen und Workshops ? ein solides Fundament, wenn es um den Einblick in Männerseelen geht.

In der Danksagung zu seinem Buch würdigt Stiehler vor allem den bekannten Psychologen Hans-Joachim Maaz, den er als "Freund und Lehrer" bezeichnet. Tatsächlich ist der Aufbau von Stiehlers Buch Maazens Werken durchaus ähnlich und Maaz hat es auch mit einem Vorwort gewürdigt, in dem er seinen Inhalt vorausnimmt. Maaz zufolge stellt Stiehlers Buch "das Bemühen von Männern, sich endlich selbst gut zu verstehen, in den Mittelpunkt. (...) Bieten sich Männer hingegen als 'Frauenversteher' an, handelt es sich meistens um 'Mutterbediener', die immer noch um die nie erhaltene Zuwendung betteln." Damit ist bereits eine der Kernthesen dieses Buches deutlich geworden.

Eine weitere Kernthese lautet, dass es eine "patriarchale Dividende", die Männerforscher wie Robert Connell zu sehen glaubten, in Wahrheit ebensowenig gibt wie eine vom Feminismus behauptete Unterdrückung der ...

07.09.2010 18:45
Demographie: Scheinlösung Zuwanderung

Wirtschaftslobbyisten schaden Deutschland

von Ansgar Lange

In seinem aktuellen Newsletter berichtet das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie über die ?Scheinlösung Zuwanderung?, die kurzfristig Profit, langfristig aber Probleme beschere. So zitiert der Newsletter aus einem Aufsatz über ?Nachhaltige Familienpolitik ? für eine Zukunft mit Kindern?: ?Der angebliche Rettungsanker ?Zuwanderung? wird das Problem? der Alterung der Industriegesellschaften ?nicht lösen können, denn um den heutigen Altersaufbau zu halten, müssten jährlich (netto) 3,5 Millionen Menschen nach Deutschland einwandern. Wer mittel- und langfristig Innovationsfähigkeit und Wachstum sichern will, muss mit dafür Sorge tragen, dass es viele stabile Familien mit mehr Kindern gibt?.

Dass Deutschland angeblich mehr Zuwanderer braucht, posaunen vornehmlich die tonangebenden Medien sowie Wirtschaftslobbyisten in die Welt. Die einen schwärmen für eine ?weltoffene?, multikulturelle Gesellschaft, die anderen plädieren für mehr Fachkräfte und Profit. Die Migration setzte sich aber durch den Nachzug von Ehegatten, Kindern und Verwandten nach dem eigentlichen Sättigungsgrad immer weiter fort ? und endete immer häufiger in den Sozialsystemen. Für die so entstandenen Leistungen für Migranten muss wiederum die Allgemeinheit aufkommen, ?während die einzelnen Unternehmen zuvor von der für sie billigen Arbeitskraft profitieren konnten?, so das Institut: ?Im Gegensatz zur betriebswirtschaftlichen Kurzfristperspektive sieht der volkswirtschaftliche Saldo der Zuwanderung eher negativ aus.?

Abgesehen davon, dass insbesondere einige große Konzerne die Folgen ihrer kurzfristigen Politik gern sozialisieren und der Gedanke, die teilweise defizitär ausgebildeten deutschen Jugendlichen sozusagen ?nachzuschulen?, für sie kaum noch eine Rolle spielt, führt das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie auch ethische Argumente ins Feld. Das Modell Kanada sei nicht beliebig übertragbar, denn dies hieße in letzter ...

07.09.2010 11:45
Globalisierung: Über die Utopie vom Wohlstand aller

Lieber Armut für alle als Reichtum für nicht alle?

von Frank Lisson

Im neuen Buch der indischen Publizistin und Globalisierungsgegnerin Arundhati Roy, ?Aus der Werkstatt der Demokratie?, kann man sie wieder lesen, diese alte, kindlich-naive, listig-verlogene Forderung nach einer ?global gerechten? Verteilung aller Güter. Roy schaut auf Indien und stellt fest, dass es auch dort immer noch eine Menge Arme gibt, die am wachsenden Wohlstand des Landes nicht teilhaben, wohl auch nie teilhaben werden.

Seit den achtziger Jahren verfolgen alle indischen Regierungen eine wirtschaftsliberale Politik, die zur Öffnung der ehemals abgeschotteten Märkte des Landes geführt hat. Dadurch entstehen ? nicht selten durch ausländische Investoren ? überall Industrieansiedlungen mit dem Ziel, die dortigen Bodenschätze auszubeuten. Da Indien aber nicht gerade rar besiedelt ist, geschieht dies zumeist auf Kosten der dort ansässigen Bevölkerung, die nur bedingt in den Strukturwandel mit einbezogen werden kann. Das ist natürlich ein Problem. Denn diese Leute sind tatsächlich die Opfer der Entwicklung.

Andererseits ist das leider der Preis, den jedes Land ? auch und gerade in Europa ? bisher immer gezahlt hat, das den Sprung von einem Agrar- in einen Industriestaat vollzog. Indien ist inzwischen ein boomendes Land mit ernstzunehmenden Aussichten auf wirtschaftliche und damit politische Bedeutung von Weltrang. In dem einstigen Armenhaus gibt es mittlerweile 54 Milliardäre, die mehr als 20 Prozent des Volkseinkommens unter sich aufteilen. Daneben sind aber auch gut 300 Millionen Menschen zu einem bescheidenen bis ansehnlichen Wohlstand gelangt. Das entspricht immerhin der Hälfte der Einwohner Europas. Die Mehrheit der 1,1-Milliarden-Bevölkerung lebt aber freilich weiterhin in Armut. Wie auch sonst, möchte man einwenden, die Realität solcher Entwicklungen vor ...

07.09.2010 10:00
Intelligenz: Markt oder Eugenik?

Warum Dummheit ohne Politik kein Problem wäre

von Julia Bug

Intelligenz, so der Hobby-Antropologe Sarrazin, sei zu 50 bis 80 Prozent erblich. Wer finanziert eigentlich Forschung, die solchen Blödsinn hervorbringt? Wer stellt derartigen Humbug in den Raum, wenn es nicht mal eine knackige Definition von Intelligenz gibt? Ist Muselmanismus erblich? Und warum ist ausgerechnet dieses Thema für die Sozialisten in allen Parteien so brisant?

Seit einigen Jahrhunderten (wenn nicht Jahrtausenden) hat sich in sehr vielen Kulturkreisen eine Sozialtechnik namens ?Familie? etabliert. Dabei ist es üblich, dass die biologischen Eltern eines Kindes auch dessen Erziehung übernehmen. Solange es diese Konstellation hat, ist jedwede Frage der Art ?Erziehung oder Vererbung? regelmäßig irrelevant, denn die Faktoren können ja nicht getrennt werden. So widmen sich die Forscher denn auch gerne den Sonderfällen ?Findelkind? oder ?Eineiige Zwillinge bei der Geburt getrennt?. Die Ergebnisse sind sparsam.

Die Ergebnisse werden auch hoffentlich sparsam bleiben. Denn zu einer sauberen Theorie gehört am Ende auch immer die empirische Plausibilisierung. Nehmen wir das Beispiel Rauchen. Der Zusammenhang, wie Teer in der Lunge und auf die Bronchin wirkt, ist erklärt. Die Statistik zum Lungenkrebs ist eindeutig. Beides passt zusammen. So kann ich glauben, dass eine ordentliche Dosis Zigaretten zu Lungenkrebs führt. Statistik allein gibt niemals Kausalität. Denn vielleicht hat es ja ein Gen, dass sowohl Lust auf Zigaretten als auch Veranlagung zum Lungenkrebs bringt? Und würden wir die ganzen Ergüsse der Medinziner glauben, wenn Lungenkrebs bei Nichtrauchern genauso häufig wäre wie bei Rauchern?

In der Medizin geht man noch weiter. Um Placebo-Effekte auszuschließen, gibt es bei Medikamenten-Tests die ?Doppel-Blind-Studie?. Aus einer ...

06.09.2010 22:36
Migrationsdebatte: Medienverhalten und Integration

Die türkische TV-Parallelgesellschaft

von Adorján F. Kovács

Wenn die Integration von Türken in Deutschland zur Sprache kommt, bleibt die Diskussion oft im Ungefähren. Daher einige harte Zahlen: Es gibt fast 3 Millionen Menschen mit türkischer Herkunft in Deutschland, davon sind über 700.000 deutsche Staatsbürger. Aus soziologischer Sicht sagt das gar nichts, weil sich die Mentalität nach der Einbürgerung nicht ändert. Interessieren sich diese Menschen türkischer Herkunft für das Land, in dem sie leben, oder doch mehr für die Angelegenheiten der Türkei? Einen Hinweis könnte ihr Medienverhalten geben.

Die Auflage türkischer Zeitungen in Deutschland beläuft sich auf knapp 120.000 Exemplare (?Hürriyet? 40.000, ?Zaman? 40.000, ?Türkiye? 20.000, ?Sabah? 13.000, ?Milliyet? 5.000). Wie auch bei deutschen Zeitungen, sind diese Auflagen rückläufig, da die digitalen Medien den Zeitungen den Rang ablaufen. Dennoch wird man in aller Regel sagen können, dass jemand, der täglich eine türkische Zeitung liest, sich nicht primär mit Deutschland identifiziert.

Neben ausschließlich aus Deutschland sendenden türkischsprachigen Programmen sind hierzulande via Kabel und Satellit inzwischen Dutzende türkischer Fernsehprogramme zu empfangen ? wie etwa Kanäle des staatlichen Senders TRT und des Dogan-Medienkonzerns (Euro Star, Euro D, CNN Türk), Privatsender wie Samanyolu, Fox, ATV, Show Türk, TV8, Kanal 1, NTV, SKY Türk und Haber Türk. Über die Einschaltquote dieser Sender ist wenig bekannt. Die Stiftung "Zentrum für Türkeistudien" in Essen hat vor einem Jahr im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Integration eine umfassende Studie zur Mediennutzung von türkischstämmigen Migranten in Deutschland zusammengestellt. Die Studie zeigte, dass zwar die überwiegende Mehrheit der türkischstämmigen Migranten sowohl deutsches ...

06.09.2010 18:30
Aktuelle Nachricht ? Aufruf des Finanzministers: Russen sollen mehr rauchen und trinken

... und dadurch dem Staat helfen

von Redaktion eigentümlich frei

(ef-DF) Der russische Finanzminister Kudrin hat seine Landsleute dazu aufgerufen, mehr zu rauchen und zu trinken, um dadurch das Land zu unterstützen. Der erhöhte Verbrauch von Tabak und Alkohol werde die Einnahmen des Finanzministeriums erhöhen. Kudrin erklärte, wer mehr rauche und trinke, der leiste größere Hilfe zur Lösung sozialer Probleme. Die Menschen sollten verstehen, dass wer eine Schachtel Zigaretten rauche, dem Staat helfe.

Der Steuersatz auf Zigaretten in Russland gehört zu den geringsten in Europa. Jüngst wurde eine Steuererhöhung vorgeschlagen, mit der ab dem Jahr 2013 der Satz von 250 Rubel (EUR 6,34) auf 590 Rubel (EUR 14,96) für 1.000 Zigaretten erhöht werden soll. In Deutschland fallen für 1000 Zigaretten 82,70 Euro Tabaksteuer an. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer.

Quelle

orange news

06.09.2010 16:33
Tony Blair: Manipulativer Kriegslügner ?warnt? vor Klimawandel

?Spiegel-Online? stenographiert die Panikmache eifrig mit

von Robert Grözinger

Der britische ex-Premierminister Tony Blair warnte heute in einem Radiointerview mit dem Qualitätskanal ?BBC Radio 4? vor ?Inaktivität? in Sachen Klimaschutz, meint ?Spiegel-Online? uns in einem Artikel kundtun zu müssen, und zwar in der Rubrik ?Wissenschaft?. Der vom Hamburger Qualitätsmagazin somit zum Wissenschaftler ernannte mutmaßliche Kriegsverbrecher, der sein Parlament mit einer faustdicken Lüge zum Irak-Abenteuer überredete, beschwört nun laut ?Spiegel Online?: ?Man dürfe nicht warten, bis sich das Klima dramatisch verändere. Handeln sei jetzt nötig, ansonsten könne die Menschheit einen hohen Preis für ihre Inaktivität zahlen?.

Was ?SPON? verschweigt: Ähnliches hat der Labour-Politiker schon einmal gesagt. Damals, da war er noch Regierungschef, ging es um Massenvernichtungswaffen. Im Jahr 2003 hatte Blair den britischen Abgeordneten gegenüber bekundet, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen, die er innerhalb von 45 Minuten einsatzbereit haben und Großbritannien damit bedrohen könnte. Dies war die entscheidende Information, die ihm im Parlament und ? kurzzeitig ? in der Bevölkerung eine mehrheitliche Unterstützung für die Allianz mit den USA beim Einmarsch in den Irak verschuf, dem hunderttausende Soldaten und vor allem Zivilisten zum Opfer fielen, nicht zuletzt auch die etwa 50 Toten des U-Bahn-Terrorattentats vom 7. Juli 2005.

Hinterher stellte sich heraus, dass die Information, auf ...

06.09.2010 16:20
Aktuelle Nachricht ? Gesundheitsminister Rösler: Pflegeberuf durch Mindestlohn attraktiver machen

Aber will er das Lohndumping durch billige Zwangsdienstleistende abschaffen?

von Redaktion eigentümlich frei

(ef-DF) Der freidemokratische Gesundheitsminister Phillip Rösler beabsichtigt, den Pflegeberuf durch Mindestlohn attraktiver zu machen. Es fehlten rund 300.000 Arbeitskräfte in dieser Branche. Um dem zu begegnen sollten die Mitarbeiter auch von bürokratischer und pflegefremder Tätigkeit befreit werden. Die Pflegeorganisationen sollten gute Gehälter zahlen. Die Vergabe von Pflege-Greencards für die unbesetzten Stellen sei indes eine fragwürdige Lösung. Entgegen mancher Überlegungen in seiner Partei sei er immer für den "Mindestlohn in der Pflege" gewesen.

Rösler äußerte sich in dem Interview für die Ärzte-Zeitung nicht dazu, ob er er bei der möglichen Aussetzung der Wehrpflicht für ein Ende aller Zwangsdienste eintreten würde. Die billigen, dem Wehrdienst ausweichenden Zivildienstleistenden stopfen einen Gutteil der Lücke beim Bedarf an Pflegekräften. Sie wirken als Heerschar von Billiglöhnern allerdings aber auch als zusätzliches Angebot von Arbeitskraft mit kostendämpfenden Auswirkungen auf den Preis für Arbeitskräfte in der Pflegebranche. Solange es Zivildienstleistende gibt, besteht ein geringerer Anreiz für die Pflegeanbieter, den Lohn ihrer Angestellten zu erhöhen.

Quelle

Interview mit der ÄZ

06.09.2010 16:00
Aktuelle Nachricht ? Sarrazin-Partei: Projekt 18 Prozent

Hoher Zuspruch unter Wählern der Linkspartei

von Redaktion eigentümlich frei

(ef-DF) Eine Partei unter dem Vorsitz des vom Ausschluss aus der SPD bedrohten Thilo Sarrazin käme nach Umfragen auf einen Wählerzuspruch von 18 Prozent. Unter den Unions-Wählern käme er auf 17 Prozent, eine statistisch unbedeutende Abweichung. Anders sieht es unter den Wählern der Linkspartei aus. 29 Prozent ihrer Wähler können sich vorstellen, eine Partei zu wählen, die sich der von Sarrazin angesprochenen Themen annimmt. Sarrazin sei  jemand, ?der endlich ausspricht, was viele denken?, sagt emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner, dessen Institut die Umfrage für "Bild am Sonntag" durchführte.

Schon im letzten Oktober ließ die "BamS" eine Umfrage zu den Thesen Sarrazins durchführen, die zu diesem Zeitpunkt durch sein Interview für die "Lettre International" im September Bekanntheit erlangten. Damals stimmten 51 Prozent der These zu, dass ein Großteil der arabischen und türkischen Einwanderer  ?weder integrationswillig noch integrationsfähig? sei. Die Zustimmung war unter den Wählern der meisten Parteien ähnlich hoch: bei der SPD waren es 50 Prozent, bei der Unions 59 Prozent, bei der FDP 54 Prozent, bei der Linkspartei 55 Prozent. Allein die Wähler der Grünen lehnten die These mehrheitlich ab: Nur 24 Prozent stimmten zu, während 64 Prozent sie ablehnten.

04.09.2010 15:05
Aktuelle Nachricht ? Auswanderung: Immigranten im Vergleich zu Einheimischen unglücklicher

Studie der Universität von Leicester

von Redaktion eigentümlich frei

(ef-DF) Wer aus ökonomischen Gründen sein Heimatland verlässt, muss damit rechnen, auch im Zielland nicht glücklich zu werden. Soziologe David Bartram der Universität von Leicester hat untersucht, ob Menschen, die wegen der Aussichten auf ein besseres Einkommen ihr Heimatland verlassen, glücklicher werden. Das sei nicht der Fall. Menschen würden nicht glücklicher, wenn sie ein höheres Einkommen erzielten. Obwohl Menschen, die aus ökonomischen Gründen auswandern, tendenziell größeres Glück aus höherem Einkommen als andere Menschen zögen, schnitten sie im Vergleich zu den Einheimischen schlechter ab. Ursache sei vermutlich das Mitwachsen der Ansprüche mit der Ankunft im reicheren Zielland. Ökonomische Auwanderer seien nicht anders als andere Menschen: Geld allein mache sie nicht glücklich.

Bartram meint, seine Studie könne auch Ängsten von Einheimischen entgegenwirken, die sich sorgten, dass ihre reichen Länder von Immigranten überrannt würden. Die meisten Menschen aus armen Ländern wollten nicht in reichere Länder auswandern, weil sie verstünden, dass Geld nicht das Wichtigste im Leben sei. Es gelte den Preis des Verlusts von Familien und Freunden zu bezahlen.

Quelle:

ScienceDaily

04.09.2010 15:00
Aktuelle Nachricht ? Afghanistan: Bank-Run auf die Bank von Kabul

Aber die USA sind zuversichtlich, dass die Zentralbank richtig reagiert

von Redaktion eigentümlich frei

(ef-DF) Verantwortliche der Bank von Kabul haben ein Limit für Auszahlungen pro Kunde und Tag in Höhe von 1.000 US-Dollar erklärt. Die größte afghanische Bank war Ziel eines Kundenansturms geworden, nachdem sich die Sorge um einen Bankrott infolge von Fehlspekulationen in Dubai verbreitet hatte. Obwohl die afghanische Zentralbank erklärte hinter der Bank von Kabul zu stehen, sprechen Insider von einem Abfluss von 90 Millionen US-Dollar. Der Bank Run betraf vor allem eine Zweigstelle, bei welcher Regierungsangestellte ihre Gehaltsschecks einlösen wollten. Das Finanzministerium versicherte, dass jeder Scheck eingelöst werde. Ein Bankrott des Banksystems stehe nicht zur Debatte.

Das amerikanische Finanzministerium lobte die Führung der afghanischen Zentralbank für ihre entschiedenen Gegenmaßnahmen. Man sei zuversichtlich, dass die Zentralbank mit der Situation umzugehen wisse. Gleichwohl habe man ein Expertenteam eingesetzt, dass sich mit der Angelegenheit näher befasse.

Quelle

WaPo

 
Nicht alles ist so, wie es uns vorgesetzt wird.
Kritsche Kommentare zu gesellschaftlichen Entwicklungen und zum Zeitgeschehen.